Generationswechsel beim Internationalen Frauenfilmfestival
Das 35. Internationale Frauenfilmfestival 2018 überraschte bei der Eröffnung mit einer Dokumentation über vier Menschen, die in Köln auf der Straße leben - gedreht als Hochschulprojekt zweier Absolventinnen der Kölner Filmhochschule. Damit wurde gleich zu Beginn des Festivals deutlich: Die zukünftige Generation innovativer Regisseurinnen und Bildgestalterinnen sitzt in den Startlöchern und gewährt uns einen Blick in das Innere ihrer Filmthemen.
So bot das diesjährige IFFF Dortmund | Köln vom 24. bis 29. April nicht nur kräftigen Rückenwind für weibliches Filmgeschehen, sondern räumte auch Raum für zukünftige Diskussionen frei. Mit seinem besonderen Mix aus Filmvorführungen, Wettbewerbskategorien und Panels wurde weit über das Thema der Gendergerechtigkeit hinaus diskutiert. Vor allem der diesjährige Länderfokus „Über Deutschland“ forderte jenseits der aktuellen Nationaldebatten klare Haltungen und Diskurs.
Während 100 Filme in den unterschiedlichen Sektionen anspruchsvoll dem Festival gefüllte Kinosäle bescherten, überraschte Silke Räbiger mit ihrer Ankündigung, dass sie nach 26 Jahren ihre Festivalleitung beenden würde. Ihr großer Verdienst war es, aus zwei Formaten eins zu schmieden. Dortmunds „Femme Total“ fusionierte mit Kölns „Feminale“ und wurde damit zu Europas größtem Frauenfilmfest auf internationaler Ebene.
Seit 2007 wechseln sich die Austragungsorte des Festivals ab. Wer in diesem Jahr nach Köln an den Rhein reiste, kann im nächsten Jahr bereits das Festival in Dortmund unter neuer Leitung begutachten. Die Debüt-Filmeinreichungen, die sich in diesem Jahr mit 150 Regiedebütantinnen überschlugen, verdeutlichen einen bemerkenswerten Trend. Wenn dieser sich fortsetzt (und nichts spricht dagegen), lohnt sich der Gedanke, das Festival auszuweiten. Diese Generation IFFF geht zu Ende, ein Ausblick auf das nächste Jahr in Dortmund lässt Großes erahnen. ■ bh
2. Mai 2018
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